Keine Alternative zu NSG oder LSG

Umweltminister Olaf Lies spricht mit Betroffenen und Beteiligten der Schutzgebietsausweisung im Aller-Leine-Tal

Schutzgebietausweisung Aller-Leine-Tal
Am „runden“ Tisch: Sebastian Zinke, Landtagsabgeordneter der SPD, und Umweltminister Olaf Lies (unten, von links) nahmen die Anregungen, Wünsche und Sorgen der Vertreter aus Landkreisverwaltung, Kreistag, Politik, Landwirtschaft, Angler-, Jagd-, Naturschutz- und Deichverbänden entgegen. Das Diskussionsklima blieb dabei stets unaufgeregt und sachlich. (Fotos: mä)

RETHEM. Dass er vor einigen Wochen noch Wirtschaftsminister war, erscheint wie ein Kapitel aus einem anderen Leben und irgendwie schon weit weg. Olaf Lies ist im Fahrwasser seines neuen Amtes angekommen. Am Sonnabend war der frischgebackene Umweltminister Teilnehmer einer besonderen Gesprächsrunde im Restaurant „Rethemer Fähre“, die der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke initiiert hatte. Das Thema – die Schutzgebietsausweisung im Aller- Leine- Tal – war nicht neu, die Art der Veranstaltung hingegen schon. Hatten sich in den vergangenen Monaten sechs verschiedene Arbeitskreise in 29 Sitzungen mit der Erarbeitung eines Verordnungsentwurfes befasst, saßen nun Vertreter aus Landkreisverwaltung und Kreistag, aus Politik, Landwirtschaft, Angler-, Jagd-, Naturschutz- und Deichverbänden an einem Tisch. 

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Bus und Bahn für Schüler und Auszubildende attraktiver machen

Klingbeil und Zinke im Gespräch mit Schülern, Eltern und Schulleitungen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke trafen sich mit Schülervertretern, Elternvertretern und Schulleitungen der BBS und des Gymnasiums in Walsrode um sich über die Pläne der neuen Landesregierung zur Schülerbeförderung auszutauschen.

„Die neue niedersächsische Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag verpflichtet für Schülerinnen und Schüler im Sekundarbereich 2 sowie Auszubildenden die Nutzung von Bus und Bahn zu verbessern. Dieses Thema ist seit längeren im Heidekreis von Bedeutung. Mit Schülern und Eltern habe ich oft über diese Frage gesprochen “, so Lars Klingbeil zu den Hintergründen des Gespräches. Hierfür soll der Schülerverkehr im Sekundarbereich 2 an Gymnasien und Berufsbildenden Schulen schrittweise kostenfrei gestaltet werden und ein „Niedersachsen-Schülerticket“ mit Eigenbetrag angestrebt werden.

 „Derzeit wird geprüft, welche Möglichkeiten sowohl für Schülerinnen und Schüler, für die Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs als auch für das Land Niedersachsen gut umgesetzt werden können. Denkbar wäre ein Schülerticket, dass auch außerhalb der Schultransportzeiten genutzt werden kann und so mehr Mobilität für junge Menschen ermöglicht“, so Sebastian Zinke.

Beiden Abgeordneten wurde mitgegeben, dass das angestrebte Schülerticket sowohl für den Bus als auch für die Bahn gelten müsse, weil im Heidekreis viele Schüler beide Verkehrsmittel nutzen. Zudem müsse im Landtag darauf geachtet werden, dass alle Schüler von allen Zweige der Berufsbildenden Schulen von diesem Ticket profitieren. Berufsschulleiter André Kwiatkowski erläuterte, dass nicht alle Zweige der BBS Walsrode im Sekundarbereich II seien. Die Abgeordneten Sebastian Zinke und Lars Klingbeil nahmen die Hinweise auf, um sich im Land weiterhin für mehr Attraktivität der Schülerbeförderung einzusetzen.

Einbürgerungsfeier in Bad Fallingbostel

Neue Bürger aus sieben Nationen 


Foto: sw

BAD FALLINGBOSTEL. „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte“: 25 Personen haben sich in diesem Jahr im Heidekreis um die deutsche Staatsbürgerschaft beworben, 23 von ihnen konnten ihre entsprechenden Urkunden bei der Einbürgerungsfeier im stimmungsvollen Rahmen im Kreishaus am Mittwochnachmittag entgegennehmen. Und mit dem öffentlichen Verlesen des Gelöbnisses wurde es für sie amtlich. Sie sind nun nicht nur offiziell deutsche Staatsbürger, wie Landrat Manfred Ostermann bekräftigte. „Sie können nun auch wählen und gewählt werden. Sie können sich überall in der EU niederlassen“, nannte Ostermann nur einige der neuen Möglichkeiten und Freiheiten, die der formale Akt den Neubürgern nun eröffnet.

"Jetzt erfolgt auch das Bekenntnis zu diesem Staat und zu seinen Regeln" Festredner Sebastian Zinke (MdL) 

Als Festredner freute sich der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke über die Anzahl der neuen Staatsbürger im Heidekreis. „Das ist ein besonderer Anlass heute.“ Es sei eben nicht selbstverständlich, die Staatsangehörigkeit zu wechseln oder eine neue anzunehmen. „Sie aber haben sich zu dieser besonderen Entscheidung entschlossen.“ Zinke stellte die Frage, wie zeitgemäß Staatsangehörigkeit heute noch sei, in einem Europa ohne Grenzen, in einer Welt, die durch die Globalisierung immer näher zusammenrücke. „Es sind die Staaten, die diese Freiheit zur Verfügung stellen“ – also seien eine freie Welt und Staatsangehörigkeit kein Ausschluss, beantwortete Zinke seine Frage selbst. Vielmehr sei die Staatsangehörigkeit eben auch ein Wertegerüst: „Viele von Ihnen sind schon lange Teil dieser Gesellschaft, dieser Gemeinschaft, jetzt erfolgt auch das Bekenntnis zu diesem Staat und zu den Regeln, die dieser Staat sich gegeben hat.“ Das sei die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben, für eine funktionierende Wirtschaft und für Wohlstand.

Eine 82-jährige Britin hatte es schon gar nicht mehr erwarten können und sich schon vor der Feier einbürgern lassen. Mit ihr gesellten zehn weitere britische Staatsangehörige den Bundespräsidenten zur Queen als ihr weiteres Staatsoberhaupt, denn nicht alle der neuen deutschen Bürger mussten ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit aufgeben. 20 erwarben die deutsche zu ihrer bisherigen Staatsangehörigkeit dazu. Eigentlich gilt zwar in der Bundesrepublik der Grundsatz der Vermeidung von Mehrstaatigkeit, jedoch nicht im Falle von EU-Angehörigen, anerkannten Asylberechtigten und Flüchtlingen oder Bürgern eines Landes, das nicht aus der Staatsangehörigkeit entlässt. Der jüngste Neubürger ist übrigens erst zwei Jahre alt und wurde zusammen mit seinem 14-jährigen Bruder und seinen Eltern als Familie eingebürgert.

BU: Unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Beweggründe, eine gemeinsame Entscheidung: Die neuen deutschen Staatsangehörigen erhielten bei der Einbürgerungsfeier des Landkreises ihre Urkunden.  Foto: sw
Unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Beweggründe, eine gemeinsame Entscheidung: Die neuen deutschen Staatsangehörigen erhielten bei der Einbürgerungsfeier des Landkreises ihre Urkunden.  Foto: sw

Insgesamt stammen die 23 bei der Feier anwesenden Neubürger aus sieben Nationen: Neben Großbritannien (10) sind das Afghanistan (6), Türkei (2), Niederlande (2), Kroatien (1), Somalia (1) und die Philippinen (1). Fünf Einbürgerungsbewerber wurden in Deutschland geboren. Die bisherige Aufenthaltszeit aller Bewerber liegt zwischen zwei und 53 Jahren. „Herzlich willkommen, wir freuen uns, dass Sie da sind“, schloss Zinke, der zu den Einbürgerungsurkunden des Landrates jeweils noch ein Exemplar des Grundgesetzes aushändigte. Anschließend konnte bei Getränken und Fingerfood noch gemeinsam gefeiert werden.   

 

 

 

Quelle: Walsroder Zeitung vom 07.12.2017, Bericht und Fotos: Silvia Herrmann

Home24 kündigt weitere Investitionen an

Noch in diesem Jahr sollen 40 Mitarbeiter eingestellt werden / SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke empfiehlt gute Bezahlung und Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen seiner Kennenlerntour machte der Landtagskandidat Sebastian Zinke Station bei Home24 in Walsrode und informierte sich vor Ort über das Start-up Unternehmen, das bereits seit zwei Jahren am Standort tätig ist. Für das Gespräch war unter anderem der Gründer und Vorstand Dr. Philipp Kreibohm aus Berlin angereist.

Mit der im Oktober 2015 eröffneten Logistikimmobilie unterhält der Online-Möbellieferant nun insgesamt drei Distributionszentren in Deutschland. Das 60.000 Quadratmeter große Areal verfügt über 58.500 Quadratmeter Lagerfläche und dient vorwiegend zur Aufbewahrung großformatiger Möbel. Das Unternehmen hat derzeit ca. 180.000 Produkte im Angebot und ist neben Deutschland noch in sechs weiteren europäischen Ländern sowie in Südamerika aktiv. Im ersten Halbjahr des Jahres 2017 stieg der Unternehmensumsatz erstmals auf über 130 Millionen Euro. 

Home24 sieht sich für die Zukunft sehr gut aufgestellt, investiert und sucht händeringend neue Mitarbeiter für den Standort Walsrode. In der Anlage im Gewerbegebiet an der A27 arbeiten derzeit ca. 140 Personen. Im Gespräch mit Sebastian Zinke wurde deutlich, dass Fachkräftebedarf besteht: bis Ende des Jahres werden 40 weitere Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter gesucht. 

Angebotsspektrum und Logistikkompetenz sollen am Standort ausgebaut werden. In den nächsten Jahren soll die Mitarbeiterzahl weiter wachsen. Neben Weiterbildungsmaßnahmen und individuellen Coaching vor Ort, unterstützt das Unternehmen bei der Ansiedlung in Walsrode z.B. bei der Wohnungssuche, aber auch bei der Suche nach Tagesmüttern und Behördengängen. Zusätzlich bietet Home24 seinen Mitarbeitern regelmäßige Teamevents, Obst, Getränke und Mitarbeiterrabatte an. Für den Ausbau am Standort Walsrode einigen sich Zinke und Vorstand Kreibohm auf einen klaren Arbeitsauftrag „Neben einer guten Bezahlung ist mehr Öffentlichkeitsarbeit vor Ort notwendig". Dafür wird das Unternehmen in Zukunft noch mehr Angebote schaffen, wie z.B. Tag der offenen Tür, Unternehmensrundgänge und verstärkte Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen in der Region. 

„Ein kleines Wunder“

Zu Besuch in Rethem: Wirtschaftsminister Olaf Lies verschafft sich Überblick über Egra

Wirtschaftsminister Olaf Lies und Sebastian Zinke im Gespräch mit  Herrn Hennchen/Freqcon GmbH in Rethem
Wirtschaftsminister Olaf Lies und Sebastian Zinke im Gespräch mit Norbert Hennchen/Freqcon GmbH in Rethem

RETHEM. Von der Ruine zur Rendite – so beschreiben die Personen hinter der 2013 gegründeten Energieund Gewerbepark Rethem/ Aller GmbH & Co. KG, kurz Egra, ihr Vorhaben, aus der einstigen Asbest- Ruine Toschi-Gelände einen florierenden und Giftfreien Wirtschaftsstandort zu entwickeln. Mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies, der im Rahmen des Wahlkampfs auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke am Sonnabend Station in Rethem machte, hat die Egra längst einen einflussreichen Fan. „Eine bessere Konversion als dieses Projekt“, stellte Lies klar, „habe ich noch nicht gesehen.“ Dass die Umsetzung auch noch in „so kurzer Zeit“ – innerhalb von drei Jahren – erfolgt sei, bezeichnete er zudem als „kleines Wunder“. 

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Ängste ernst nehmen – nicht schüren

Niedersächsischer Innenminister Boris Pistorius besucht auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke Walsrode

Im Wahlkampfmodus: Innenminister Boris Pistorius spricht auf Einladung  des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke über sicherheitspolitische Themen. mey
Im Wahlkampfmodus: Innenminister Boris Pistorius spricht auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke über sicherheitspolitische Themen. mey

WALSRODE. Fast unbemerkt betritt eine unscheinbare Person Freitagnachmittag mit einer Verspätung von gut 15 Minuten das voll besetzte Café Samocca in der Walsroder Innenstadt. Geduldig lauscht sie den einleitenden Worten des SPDLandtagskandidaten Sebastian Zinke. Doch in dem Moment, in dem sie den Mund aufmacht und ihr Eingangsreferat hält, lauschen ihr alle Besucher gebannt. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius gibt sich als Wahlkampfunterstützung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auf ein Wort“, bei der die Besucher ihre Fragen auf Bierdeckel schreiben, die Ehre. Fachlich fundiert, wenn nötig pointiert, authentisch, kurzum rhetorisch brillant ist der Auftritt des Mannes, den Zinke verschmitzt als „den wichtigsten Minister“ bezeichnet. Er muss es wissen, schließlich hat er seit 2013 als Bundesratsreferent im Innenministerium unter Pistorius gearbeitet. Mehr noch: Zinke bezeichnet Sicherheit als „das wichtigste Thema in der Landespolitik“, nicht umsonst prangt auf den Wahlplakaten des Polizisten der Slogan „Mit Sicherheit“. 

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Weitere Förderung zugesagt

Sozialministerin Cornelia Rundt und Sebastian Zinke zu Besuch bei der Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Walsrode.
- Selbsthilfegruppen im Heidekreis gut aufgestellt

Sebastian Zinke und Sozialministerin Cornelia Rundt bei der Lebensberatung des Kirchenkreises Walsrode

Die Selbsthilfe im Heidekreis hat sich in den zurückliegenden 25 Jahren mit Unterstützung der Kontaktstelle Walsrode von vereinzelten Initiativen zu einem eigenständigen Pfeiler der gesundheitlichen Versorgung etabliert, der das professionelle System ergänzt, die Ressourcen der Betroffenen durch Kommunikation untereinander erschließt und Eigenverantwortung und Teilhabe stärkt. Nicht nur im Rahmen von Gesundheit und Krankheit hat Selbsthilfe einen hohen Stellenwert, auch im sozialen Bereich hat sie in den zurückliegenden Jahren an Bedeutung gewonnen.  

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Nicht meckern, sondern machen

Er arbeitet bereits im niedersächsischen Landtag – bislang ohne Sitz im Plenarsaal:
Noch ist Sebastian Zinke Referent für Innenpolitik und Recht im Innenministerium

Sebastian Zinke
Sebastian Zinke "Nicht meckern, sondern machen!" wu


Walsrode/Wietzendorf. Er arbeitet bereits im niedersächsischen Landtag – aber bislang ohne Sitz im Plenarsaal: Noch ist Sebastian Zinke persönlicher Referent der SPD-Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder und Referent der SPD-Landtagsfraktion für Innenpolitik und Recht, „ausgeliehen“, vom Innenministerium. Doch der 36-Jährige will künftig selbst als Landtagsabgeordneter an den Entscheidungen mitwirken, will die Region in Hannover vertreten, Projekte aus dem Heidekreis beim Land vorbringen. Dazu kandidiert er für die SPD im Wahlkreis 43 Walsrode, zu dem auch Wietzendorf gehört.

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 „Mehr Inklusion - aber ehrlich dabei bleiben“

Landtagskandidaten einig: „Die Anstrengungen müssen verstärkt werden“ 

Walsrode(mü). Der „Aufhänger“ für ein Pressegespräch des SoVD-Heidekreis am Montag im Restaurant ANDERS war ein „Aufreger“ in der letzten Woche: Die CDU und die FDP hatten die Verordnungen zur Barrierefreiheit aus dem Baugesetz gestrichen und damit für eine heftige Reaktion des niedersächsischen Sozialverbandes gesorgt, der dabei von der SPD unterstützt wurde. In Walsrode machte SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann vor den anwesenden Landtagskandidaten Gudrun Pieper (CDU), Sebastian Zinke (SPD), Tanja Kühne (FDP) und gegenüber Ellen Gause, die ihren Kollegen Holger Stolz (Bündnis 90/die Grünen) vertrat, mehr als deutlich: „Wir sind völlig unparteiisch. Aber wir vertreten den Gedanken der Inklusion und damit den der Barrierefreiheit. Das kann man mit uns nicht machen.“ 

Tanja Kühne (FDP), Gudrun Pieper (CDU), Sebastian Zinke (SPD), Ellen Gause und SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann (v.l.n.r.)
Tanja Kühne (FDP), Gudrun Pieper (CDU), Sebastian Zinke (SPD), Ellen Gause und SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann (v.l.n.r.)

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Ein System geht am Stock

SPD-Arbeitskreis Soziales tauscht sich zum Thema Pflege mit Mitarbeitern des Paritätischen Vereins Heidekreis aus

Ausgetauscht: Die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales der SPD-Landtagsfraktion um den Vorsitzenden Uwe Schwarz (4. von rechts) informierten sich beim Paritätischen Verein Heidekreis um Geschäftsführerin Dagmar Kosinski (4. von links) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Nicola Schorn (2. von links). mey
Ausgetauscht: Die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales der SPD-Landtagsfraktion um den Vorsitzenden Uwe Schwarz (4. von rechts) informierten sich beim Paritätischen Verein Heidekreis um Geschäftsführerin Dagmar Kosinski (4. von links) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Nicola Schorn (2. von links). mey

SCHWARMSTEDT. Pflegenotstand, Fachkräftemangel, fehlende Anerkennung: Um die Pflege in Deutschland steht es aktuell schlecht. Ein Austausch auf Augenhöhe über drängende Probleme war in diesen Tagen das Ziel des Arbeitskreises Soziales der SPD-Landtagsfraktion beim Paritätischen Verein Heidekreis um Geschäftsführerin Dagmar Kosinski in Schwarmstedt. 

Die Liste der angesprochenen Themen war lang: Sie reichte von Ansätzen zur Abhilfe beim Fachkräftemangel über Aufstiegschancen und Bezahlung bis zu Würde und Weiterbildung. 

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Mehr ärztliche Versorgung gefordert

Sozialministerin Cornelia Rundt steht Rede und Antwort

Auf ein Wort: SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke und Sozialministerin Cornelia Rundt standen den Besuchern Rede und Antwort. at
Auf ein Wort: SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke und Sozialministerin Cornelia Rundt standen den Besuchern Rede und Antwort. at

BENEFELD (at). SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke begrüßte in der SoVDBürgerbegegnungsstätte in Benefeld unter dem Motto „Auf ein Wort“ die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt. Etwa 30 Interessierte folgten den Ausführungen und schrieben ihre Fragen auf Bierdeckel auf. 

In einer kurzen Einleitung erläuterte Rundt ihre Ziele in der noch amtierenden Landesregierung: „Uns kommt es auf soziale Gerechtigkeit, besonders auch auf Landesebene, sozialen Frieden und Zusammenarbeit aller Leute in einer solidarischen Gesellschaft an.“ Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode seien die Abschaffung von Kita-Gebühren, Maßnahmen im Umweltschutz sowie für Familie und Beruf. Probleme sah Rundt im Gefälle bei der gesundheitlichen Versorgung zwischen Land und Stadt sowie einem Investitionsstau. Ein weiterer Punkt sei die flächendeckende ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Individuelle Konzepte seien nötig, um zwischen Harz und Heidekreis einer drohenden Unterversorgung zu begegnen. Rundt stellte fest: „Laut Statistik ist die ärztliche Versorgung sichergestellt. Niedersachsen ist mit so vielen Ärzten aufgestellt wie nie. Die Ärzte gehen jedoch in die Mittelzentren. Die Statistik stimmt, aber die Versorgung im ländlichen Raum nicht.“ 

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Keine Lust auf „Konsens-Einheitsbrei“

SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke nimmt sich Lars Klingbeil als Vorbild, um am 15. Oktober direkt gewählt zu werden


Mit dem roten Bus nach Hannover: Als SPD-Direktkandidat möchte Sebastian Zinke in den neuen Landtag einziehen – am liebsten unter einem Ministerpräsidenten Stephan Weil, dessen Konterfei auf der anderen Seite des Busses angebracht ist. jr

WALSRODE. Die Blaupause kann Sebastian Zinke gut gebrauchen. Gerade erst ist das Direktmandat vor Ort bei der Bundestagswahl von der CDU an die SPD gewechselt, Lars Klingbeil dabei als großer Sieger für die Sozialdemokraten hervorgegangen, da steht die nächste Direktwahl an: Und dabei will Zinke (SPD) es seinem Kreisvorsitzenden gleichtun. Das Direktmandat im Wahlkreis Walsrode soll es werden. Nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger.

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„Viele rufen lieber gleich die 112“

Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion informiert sich bei Johanniter-Unfallhilfe über Probleme bei rettungsdienstlicher Versorgung

 Ausgetauscht: Johanniter-Dienststellenleiter Klaus Kramer (rechts), hier mit SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, legte sprichwörtlich den Finger in die Wunde. mey
Ausgetauscht: Johanniter-Dienststellenleiter Klaus Kramer (rechts), hier mit SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, legte sprichwörtlich den Finger in die Wunde. mey

SCHWARMSTEDT. Der Arbeitskreis Soziales der SPD-Landtagsfraktion hat am Dienstag eine Rundreise durch Schwarmstedt absolviert. Eine Station war die Rettungswache der Johanniter-Unfallhilfe. Dort informierten Dienststellenleiter Klaus Kramer und Schichtführer Rettungswache Jörg Papendorf über aktuelle Probleme. Hauptproblem, so Kramer, sei, dass es eine hausärztliche Versorgung wie früher, bei der der Arzt des Vertrauens rund um die Uhr für Patienten da gewesen sei, heute kaum mehr gebe. Die Folge sei, so SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, „eine offensichtliche Verlagerung vom Hausarzt zum Krankenhaus“. Allein zwischen 2013 und 2016 seien die Fallzahlen für ambulante Behandlungen im Heidekreis-Klinikum (HKK) von 8893 auf 14.562 angestiegen – ein Plus von 45 Prozent. Und im ersten Halbjahr 2017 seien die Fallzahlen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 22 Prozent gestiegen. Zinke, auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des HKK, erläuterte, dass neben Problemen bei der Abrechnung die Unzufriedenheit von Patienten steige, weil die Wartezeiten zunehmend länger würden. 

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„Wir werden dabei der Vernunft folgen“

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, beantwortet Fragen zur Flüchtlingssituation

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder- Köpf, stellte sich im Dorfmarker Gasthaus Meding den Fragen des SPDLandtagskandidaten Sebastian Zinke und der Besucher. Die doppelte Staatsbürgerschaft war eines der Themen, die Flüchtlingspolitik ein anderes. jr
Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder- Köpf, stellte sich im Dorfmarker Gasthaus Meding den Fragen des SPDLandtagskandidaten Sebastian Zinke und der Besucher. Die doppelte Staatsbürgerschaft war eines der Themen, die Flüchtlingspolitik ein anderes. Foto:WZ/jr

DORFMARK. Doris Schröder- Köpf hielt sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf. „Ich stamme aus einem kleinen bayerischen Dorf“, erzählte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, „meine Mutter lebt dort heute noch.“ Und ihre Mutter, sagte sie, hatte Angst, als vor zwei Jahren Flüchtlinge zu Hunderttausenden ins Land kamen. „Auch davor, dass bei ihr zu Hause Flüchtlinge einquartiert werden“, verriet die 54-Jährige, die auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke am Montagabend in Dorfmark zu Gast war.

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