72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend

Unterwegs mit der Niedersächsischen Landjugend in Wietzendorf, Rethem und Riepe

Vom 23. – 26. Mai fand die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend statt. Gemeinsam mit der Landesvorsitzenden Alena Kastens, dem Vorstandsmitglied Marten Eggers und der Bildungsreferentin Anne Dörgeloh, besuchte Sebastian Zinke die Ortsgruppen Wietzendorf, Rethem und Klein FrieBomWo während der Aktion.

So unterschiedlich die einzelnen Aufgaben waren, hatten alle eines gemeinsam: Das ehrenamtliche Engagement und den festen Willen, die gestellte Aufgabe zu meistern. „Mit viel Ehrgeiz arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an individuellen gemeinnützigen Aufgaben, die ihrem Dorf und der Dorfgemeinschaft zugutekommen. Die Jugendlichen sind ganz offensichtlich mit Herzblut dabei und dem festen Willen, die ihnen gestellte Aufgabe umzusetzen. Alle zusammen, in einem starken Team.“ freut sich Sebastian Zinke über das Engagement der Landjugend in seinem Wahlkreis.

In Wietzendorf war die Aufgabe, über den Bach zwischen den Aue-Wiesen eine neue stabile Brücke zu errichten. Die Ortsgruppe Klein FrieBomWo musste einen Feuerplatz mit neuen Holzbänken, eine Steintreppe und Bepflanzungen im Mengebosteler Park errichten und in Bierde wurde eine Holzhütte gebaut, die fortan als Marktbude und auch als Geräteschuppen genutzt werden soll.

72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend„Trotz des engen Zeitplans fanden die Jugendlichen immer noch Zeit, die Besucher bei einem kleinen Klönschnack und einem Rundgang ihr Projekt zu erläutern und die notwendigen Abläufe zu erklären.“ Ist Zinke sichtlich beeindruckt von der Leistung vor Ort.

Schirmherr der Aktion der Niedersächsichen Landjugend unter dem Motto “Einfach ma machen!” war in diesem Jahr übrigens “Günther, der Treckerfahrer”. Mehr als 100 Gruppen nahmen in ganz Niedersachsen teil. „Es begeistert, zu erleben, wie ein ganzes Dorf mit anpackt und sich stark macht für die Zukunft des Ortes und die Dorfgemeinschaft“, freut sich Alena Kastens, Landesvorsitzende der NLJ und Mitglied im Projektteam.

72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend 2019Die 72-Stunden-Aktion werden seit 1995 in einem vierjährigen Rhythmus von der Niedersächsischen Landjugend durchgeführt. Dieses landesweite Beteiligungsprojekt ist eine Erfolgsgeschichte, die bei jeder Neuauflage alle Rekorde bricht. Die Aufgaben werden von einem überwiegend ehrenamtlichen Organisationsteam für die einzelnen Gruppen entwickelt, vorbereitet und erst bei Aktionsstart bekannt gegeben. Die Aufgaben umfassen die Bereiche Dorferneuerung, Kulturpflege, Bildung und Naturschutz und reichen von der Herstellung von Sitzbänken über die Renovierung von Gemeinschaftsräumen bis hin zur Gestaltung von Kinderspielplätzen und Landschaftsparks.

Mit der 72-Stunden-Aktion will die Niedersächsische Landjugend die gesellschaftliche Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement demonstrieren. Die NLJ gibt jungen Menschen damit eine ganz konkrete Möglichkeit, sich in ihrem Dorf zu engagieren und die Lebensbedingungen auf dem Land aktiv mit zu gestalten. Durch die gemeinsame Umsetzung der Aufgaben wird nicht nur ein bleibender Wert für das Dorf geschaffen, sondern gleichzeitig wird der Zusammenhalt im Dorf nachhaltig gestärkt – über Generations- und Vereinsgrenzen hinaus. Die Landjugendgruppen arbeiten Hand in Hand mit Gemeinderäten, Heimatvereinen, Kindergärten, Kirchen, Freiwilliger Feuerwehr, Förstern und vielen anderen Helfern und Helferinnen.

 

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