Jugendherbergen und Jugendbildungsstätten unterstützen und erhalten

Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Bevölkerung und die sozialen Einrichtungen in den letzten Wochen und Monaten vor immense Herausforderungen gestellt. Auch Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten und Familienbildungsstätten sind in prekäre Situationen geraten und leiden unter den finanziellen Folgen der Maßnahmen zum Infektionsschutz. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt hat der Landtag unbürokratische Hilfe in Form eines Rettungsschirms für den Erhalt gemeinnütziger Einrichtungen beschlossen. „Dieser Rettungsschirm ist von immenser Bedeutung, da soziale Einrichtungen wie Jugendherbergen einen essentiellen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Demokratie leisten. Wir müssen das vielfältige Freizeit-, Erholungs- und Bildungsangebot in Niedersachsen erhalten und wieder allen Menschen zugänglich zu machen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke.
 
Zinke informierte sich, in Begleitung des örtlichen SPD Ortsvereinsvorsitzenden Rolf Schneider, bereits im Vorfeld bei Herbergsleiter Frank Kästner in Bad Fallingbostel und dem Vorstandsmitglied vom Landesverband Niedersachsen des Deutschen Jugendherbergswerk, Detlev Loos, aus Hannover.  Neben den ausbleibenden Gästen, was die Betreiber vor enorm hohe finanzielle Herausforderungen stelle, waren ebenfalls die erforderlichen Maßnahmen für den Gesundheitsschutz und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ein Thema, sobald der Betrieb in eingeschränktem Maße wieder aufgenommen werden könnte.
 
Mit den jetzt beschlossenen Hilfsmaßnahmen werden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, die keine Rücklagen bilden können. Hierzu gehören auch Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten und Familienbildungsstätten. Für diesen Bereich sind Hilfen in Höhe von insgesamt 28 Millionen Euro verabschiedet worden. „Wir unterstützen als SPD-Landtagsfraktion mit dieser Sofortmaßnahme viele Einrichtungen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in den letzten Monaten trotz Corona-Krise mit großem Engagement für die Kinder-, Jugend und Familienarbeit eingesetzt haben, und sichern die Strukturen für die Zukunft“, so Zinke weiter.  

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