Weitere Förderung zugesagt

Sozialministerin Cornelia Rundt und Sebastian Zinke zu Besuch bei der Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Walsrode.
- Selbsthilfegruppen im Heidekreis gut aufgestellt

Sebastian Zinke und Sozialministerin Cornelia Rundt bei der Lebensberatung des Kirchenkreises Walsrode

Die Selbsthilfe im Heidekreis hat sich in den zurückliegenden 25 Jahren mit Unterstützung der Kontaktstelle Walsrode von vereinzelten Initiativen zu einem eigenständigen Pfeiler der gesundheitlichen Versorgung etabliert, der das professionelle System ergänzt, die Ressourcen der Betroffenen durch Kommunikation untereinander erschließt und Eigenverantwortung und Teilhabe stärkt. Nicht nur im Rahmen von Gesundheit und Krankheit hat Selbsthilfe einen hohen Stellenwert, auch im sozialen Bereich hat sie in den zurückliegenden Jahren an Bedeutung gewonnen.  

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Nicht meckern, sondern machen

Er arbeitet bereits im niedersächsischen Landtag – bislang ohne Sitz im Plenarsaal:
Noch ist Sebastian Zinke Referent für Innenpolitik und Recht im Innenministerium

Sebastian Zinke
Sebastian Zinke "Nicht meckern, sondern machen!" wu


Walsrode/Wietzendorf. Er arbeitet bereits im niedersächsischen Landtag – aber bislang ohne Sitz im Plenarsaal: Noch ist Sebastian Zinke persönlicher Referent der SPD-Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder und Referent der SPD-Landtagsfraktion für Innenpolitik und Recht, „ausgeliehen“, vom Innenministerium. Doch der 36-Jährige will künftig selbst als Landtagsabgeordneter an den Entscheidungen mitwirken, will die Region in Hannover vertreten, Projekte aus dem Heidekreis beim Land vorbringen. Dazu kandidiert er für die SPD im Wahlkreis 43 Walsrode, zu dem auch Wietzendorf gehört.

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 „Mehr Inklusion - aber ehrlich dabei bleiben“

Landtagskandidaten einig: „Die Anstrengungen müssen verstärkt werden“ 

Walsrode(mü). Der „Aufhänger“ für ein Pressegespräch des SoVD-Heidekreis am Montag im Restaurant ANDERS war ein „Aufreger“ in der letzten Woche: Die CDU und die FDP hatten die Verordnungen zur Barrierefreiheit aus dem Baugesetz gestrichen und damit für eine heftige Reaktion des niedersächsischen Sozialverbandes gesorgt, der dabei von der SPD unterstützt wurde. In Walsrode machte SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann vor den anwesenden Landtagskandidaten Gudrun Pieper (CDU), Sebastian Zinke (SPD), Tanja Kühne (FDP) und gegenüber Ellen Gause, die ihren Kollegen Holger Stolz (Bündnis 90/die Grünen) vertrat, mehr als deutlich: „Wir sind völlig unparteiisch. Aber wir vertreten den Gedanken der Inklusion und damit den der Barrierefreiheit. Das kann man mit uns nicht machen.“ 

Tanja Kühne (FDP), Gudrun Pieper (CDU), Sebastian Zinke (SPD), Ellen Gause und SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann (v.l.n.r.)
Tanja Kühne (FDP), Gudrun Pieper (CDU), Sebastian Zinke (SPD), Ellen Gause und SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann (v.l.n.r.)

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Ein System geht am Stock

SPD-Arbeitskreis Soziales tauscht sich zum Thema Pflege mit Mitarbeitern des Paritätischen Vereins Heidekreis aus

Ausgetauscht: Die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales der SPD-Landtagsfraktion um den Vorsitzenden Uwe Schwarz (4. von rechts) informierten sich beim Paritätischen Verein Heidekreis um Geschäftsführerin Dagmar Kosinski (4. von links) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Nicola Schorn (2. von links). mey
Ausgetauscht: Die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales der SPD-Landtagsfraktion um den Vorsitzenden Uwe Schwarz (4. von rechts) informierten sich beim Paritätischen Verein Heidekreis um Geschäftsführerin Dagmar Kosinski (4. von links) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Nicola Schorn (2. von links). mey

SCHWARMSTEDT. Pflegenotstand, Fachkräftemangel, fehlende Anerkennung: Um die Pflege in Deutschland steht es aktuell schlecht. Ein Austausch auf Augenhöhe über drängende Probleme war in diesen Tagen das Ziel des Arbeitskreises Soziales der SPD-Landtagsfraktion beim Paritätischen Verein Heidekreis um Geschäftsführerin Dagmar Kosinski in Schwarmstedt. 

Die Liste der angesprochenen Themen war lang: Sie reichte von Ansätzen zur Abhilfe beim Fachkräftemangel über Aufstiegschancen und Bezahlung bis zu Würde und Weiterbildung. 

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Mehr ärztliche Versorgung gefordert

Sozialministerin Cornelia Rundt steht Rede und Antwort

Auf ein Wort: SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke und Sozialministerin Cornelia Rundt standen den Besuchern Rede und Antwort. at
Auf ein Wort: SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke und Sozialministerin Cornelia Rundt standen den Besuchern Rede und Antwort. at

BENEFELD (at). SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke begrüßte in der SoVDBürgerbegegnungsstätte in Benefeld unter dem Motto „Auf ein Wort“ die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt. Etwa 30 Interessierte folgten den Ausführungen und schrieben ihre Fragen auf Bierdeckel auf. 

In einer kurzen Einleitung erläuterte Rundt ihre Ziele in der noch amtierenden Landesregierung: „Uns kommt es auf soziale Gerechtigkeit, besonders auch auf Landesebene, sozialen Frieden und Zusammenarbeit aller Leute in einer solidarischen Gesellschaft an.“ Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode seien die Abschaffung von Kita-Gebühren, Maßnahmen im Umweltschutz sowie für Familie und Beruf. Probleme sah Rundt im Gefälle bei der gesundheitlichen Versorgung zwischen Land und Stadt sowie einem Investitionsstau. Ein weiterer Punkt sei die flächendeckende ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Individuelle Konzepte seien nötig, um zwischen Harz und Heidekreis einer drohenden Unterversorgung zu begegnen. Rundt stellte fest: „Laut Statistik ist die ärztliche Versorgung sichergestellt. Niedersachsen ist mit so vielen Ärzten aufgestellt wie nie. Die Ärzte gehen jedoch in die Mittelzentren. Die Statistik stimmt, aber die Versorgung im ländlichen Raum nicht.“ 

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Keine Lust auf „Konsens-Einheitsbrei“

SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke nimmt sich Lars Klingbeil als Vorbild, um am 15. Oktober direkt gewählt zu werden


Mit dem roten Bus nach Hannover: Als SPD-Direktkandidat möchte Sebastian Zinke in den neuen Landtag einziehen – am liebsten unter einem Ministerpräsidenten Stephan Weil, dessen Konterfei auf der anderen Seite des Busses angebracht ist. jr

WALSRODE. Die Blaupause kann Sebastian Zinke gut gebrauchen. Gerade erst ist das Direktmandat vor Ort bei der Bundestagswahl von der CDU an die SPD gewechselt, Lars Klingbeil dabei als großer Sieger für die Sozialdemokraten hervorgegangen, da steht die nächste Direktwahl an: Und dabei will Zinke (SPD) es seinem Kreisvorsitzenden gleichtun. Das Direktmandat im Wahlkreis Walsrode soll es werden. Nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger.

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„Viele rufen lieber gleich die 112“

Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion informiert sich bei Johanniter-Unfallhilfe über Probleme bei rettungsdienstlicher Versorgung

 Ausgetauscht: Johanniter-Dienststellenleiter Klaus Kramer (rechts), hier mit SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, legte sprichwörtlich den Finger in die Wunde. mey
Ausgetauscht: Johanniter-Dienststellenleiter Klaus Kramer (rechts), hier mit SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, legte sprichwörtlich den Finger in die Wunde. mey

SCHWARMSTEDT. Der Arbeitskreis Soziales der SPD-Landtagsfraktion hat am Dienstag eine Rundreise durch Schwarmstedt absolviert. Eine Station war die Rettungswache der Johanniter-Unfallhilfe. Dort informierten Dienststellenleiter Klaus Kramer und Schichtführer Rettungswache Jörg Papendorf über aktuelle Probleme. Hauptproblem, so Kramer, sei, dass es eine hausärztliche Versorgung wie früher, bei der der Arzt des Vertrauens rund um die Uhr für Patienten da gewesen sei, heute kaum mehr gebe. Die Folge sei, so SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, „eine offensichtliche Verlagerung vom Hausarzt zum Krankenhaus“. Allein zwischen 2013 und 2016 seien die Fallzahlen für ambulante Behandlungen im Heidekreis-Klinikum (HKK) von 8893 auf 14.562 angestiegen – ein Plus von 45 Prozent. Und im ersten Halbjahr 2017 seien die Fallzahlen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 22 Prozent gestiegen. Zinke, auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des HKK, erläuterte, dass neben Problemen bei der Abrechnung die Unzufriedenheit von Patienten steige, weil die Wartezeiten zunehmend länger würden. 

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„Wir werden dabei der Vernunft folgen“

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, beantwortet Fragen zur Flüchtlingssituation

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder- Köpf, stellte sich im Dorfmarker Gasthaus Meding den Fragen des SPDLandtagskandidaten Sebastian Zinke und der Besucher. Die doppelte Staatsbürgerschaft war eines der Themen, die Flüchtlingspolitik ein anderes. jr
Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder- Köpf, stellte sich im Dorfmarker Gasthaus Meding den Fragen des SPDLandtagskandidaten Sebastian Zinke und der Besucher. Die doppelte Staatsbürgerschaft war eines der Themen, die Flüchtlingspolitik ein anderes. Foto:WZ/jr

DORFMARK. Doris Schröder- Köpf hielt sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf. „Ich stamme aus einem kleinen bayerischen Dorf“, erzählte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, „meine Mutter lebt dort heute noch.“ Und ihre Mutter, sagte sie, hatte Angst, als vor zwei Jahren Flüchtlinge zu Hunderttausenden ins Land kamen. „Auch davor, dass bei ihr zu Hause Flüchtlinge einquartiert werden“, verriet die 54-Jährige, die auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke am Montagabend in Dorfmark zu Gast war.

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Viel Einigkeit beim „Stall-Gespräch“

SPD-Landwirtschaft-Sprecher Wiard Siebels und Landtagskandidat Sebastian Zinke zu Gast bei Schäfer Rose

Gespräch vor Ort: Der Sprecher für Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion, Wiard Siebels, und Landtagskandidat Sebastian Zinke informierten sich bei Schäfer Stefan Rose (von links) über die aktuelle Situation der Schaftierhalter. Foto: WZ/dl
Gespräch vor Ort: Der Sprecher für Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion, Wiard Siebels, und Landtagskandidat Sebastian Zinke informierten sich bei Schäfer Stefan Rose (von links) über die aktuelle Situation der Schaftierhalter. Foto: WZ/dl

GRETHEM (dl). Für Schäfer Stefan Rose ist am vergangenen Freitagabend nach der Rückkehr von der 150 Schafe zählenden Herde auf dem Deich in Gilten noch lange nicht Feierabend. Gemeinsam mit seinem Bruder Christian empfängt er auf dem Hof der Familie in Grethem den Sprecher für Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion, Wiard Siebels, der sich auf Einladung von SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke ein Bild vom Schäfereibetrieb Rose und möglichen Problemen machen möchte. Selbstverständlich hat Siebels Kenntnis von den beiden Übergriffen von Wölfen im April auf die Grethemer Schafherde, und deshalb will er von Rose auch genau wissen, wo „ihn der Schuh drückt“ und wo die Politik den Schäfer unterstützen kann.

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„Organisierter und strukturierter Zustrom“

Sanierungsgebiet „Stadtumbau Weinberg“: Sozialministerin hält Geld aus Förderprogrammen für gerechtfertigt

Sozialministerin Cornelia Rundt und der SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke.
Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und der SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke.   ei (2)

BAD FALLINGBOSTEL. Keinesfalls, so die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt, handele es sich bei den Vorhaben in den Sanierungsgebieten „Stadtumbau Weinberg“ und „Stadtumbau Wiethop“ in Bad Fallingbostel um eine Verschwendung von Steuergeldern. Die Bereiche dürfe man „nicht sich selbst überlassen“, sagt sie in einem verwahrlosten Wohnzimmer einer längst leeren Wohnung direkt an der A 7. 

Bei ihrem Besuch im Siedlungsgebiet „Weinberg“ am Montag auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Sebastian Zinke reagiert die Ministerin damit auf Anfragen des Bund der Steuerzahler, der die millionenschweren Sanierungsvorhaben mit Unterstützung von Landes- und Bundesförderprogrammen hinterfragt hatte (WZ berichtete). 

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Sportlicher Landesvater

Ministerpräsident Stephan Weil beim Volkslauf zum Heideblütenfest

SCHNEVERDINGEN. Dass Prominente oder Politikerein Volksfest oder größere Sportveranstaltungen eröffnen, kommt öfter vor. Meistens beobachten sie das weitere Geschehen dann aber von der Tribüne aus,um anschließend die Siegerehrung vornehmen zu können. Niedersachsens Ministerpräsident StephanWeil ließ es sich aber nicht nehmen, am 59. Volkslaufbeim Schneverdinger Heideblütenfestselbst teilzunehmen. 

Nach einem kurzen Grußwort an die über 700 Teilnehmer schnürte der Ministerpräsident seine Laufschuhe und absolvierte gemeinsammit dem SPD Landtagskandidaten Sebastian Zinke die fünf Kilometer lange Runde durch die blühende Heide. „Leider komme ich nicht mehr so oft zum Laufen, wie ich es gerne würde. Heute konnte ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden“, so der Landesvater mit Blick auf das dreitägige Volksfest in der Heidestadt.

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Zu Gast bei der Lebensberatung Walsrode

Unverzichtbare Einrichtung in einer sich wandelnden Gesellschaft 

Bei der Lebensberatung des Kirchenkreises Walsrode am Kirchplatz steht Leiter Michael Albers der Bevölkerung mit einem Team von derzeit acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem breiten Beratungsangebot zur Verfügung. SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke informierte sich auf seiner „Kennenlerntour“ durch den Wahlkreis über die Arbeit der Beratungsstelle. „Wir beraten Erwachsene, Jugendliche und auch Kinder, die in schwierigen Lebenssituationen stecken oder eine Krise zu durchstehen haben“ erklärte Michael Albers dem Besucher. 

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Fakt ist, wir haben bessere Schulen in Niedersachsen nach vier Jahren Rot-Grün

"CDU und FDP arbeiten mit Fake-News – Schulstart in Niedersachsen gelungen – Abordnungen auch früher üblich"

Stefan Politze, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, warnt CDU und FDP im Landtag davor, weiter mit Fake-News die Situation an den Schulen in Niedersachsen schlecht zu reden: „Die Zahlen, die vom Verband der Elternräte an Gymnasien als Wahlkampfhilfe für die CDU heute veröffentlicht worden sind, stimmen nicht.“

„Die Geschäftsführerin des Verbands der Elternräte an Gymnasien mutmaßt, dass 1.000 Lehrerinnen und Lehrer zur Sicherung des Unterrichts an Grundschulen abgeordnet worden sind, tatsächlich sind es nur 171. Frau Wiedenroth verbreitet wider besseren Wissens falsche Informationen“, macht Stefan Politze deutlich.

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Von Katzenbabys und ausgesetzten Hunden

Es ist die traurige Wirklichkeit: Da Josey ihren Besitzern wohl lästig war, wurde sie auf der Autobahnraststätte angebunden und zurückgelassen. Nun wartet die süße Hundedame im Tierheim Hodenhagen auf neue Besitzer. So stand es 2014 in den Medien. Bis heute werden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Tierheims Hodenhagen nicht müde, für das Tierwohl zu kämpfen. „Auch solche traurigen Geschichten wiederholen sich“ erfährt SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, der im Rahmen seiner „Kennenlerntour“ durch den Wahlkreis das Heim besucht, von Nadine Wohltmann die die Hodenhagener Einrichtung leitet. "Dieses Jahr sind es aber Gott sei Dank weniger ausgesetzte Tiere".

Der Bau des Hospizhauses ist gesichert

Europa-Staatssekretärin Birgit Honé überbringt Förderbescheid und bezeichnet Dr. Sirus Adari als einen „Alltagshelden“

Übergabe Hospizhaus Dorfmark
Gemeinsame Freude über den Bewilligungsbescheid und den offiziellen Startschuss für die Umsetzung des Projekts „Hospizhaus“: Sebastian Zinke, Oliver Schulze, Dr. Sirus Adari, Herbert Voedisch, Birgit Honé, Pastor Walter Weber, Lars Klingbeil (v.l.). rh/red.

DORFMARK. Hoher Besuch, besonderer Anlass: Die niedersächsische Europastaatssekretärin Birgit Honé persönlich kam nach Dorfmark, um im Heimathaus den Förderbescheid für ein Hospizhaus in Höhe von 500.000 Euro zu überbringen. Vor Ort traf sie mit Dr. Sirus Adari und anderen Vertreten des Hospizhausvereins sowie Vertretern des Johanniterordens und des Johanniterhauses Bremen, Bauherr und Betreiber, zusammen. Der Erste Kreisrat Oliver Schulze, Erster Stadtrat Ralf Tilschner sowie der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke wohnten der Übergabe bei.

Die kleine Feierstunde galt als offizieller Startschuss für die konkrete Umsetzungsphase, nachdem nun schon seit Jahren nach einem geeigneten Ort und Betreiber für das Hospizhaus gesucht worden war. Die Baugenehmigung liege mittlerweile vor, hieß es, der erste Spatenstich werde nicht lange auf sich warten lassen, nächste Woche sollen die Gewerke vergeben werden, und Ende August sei mit den Bodenarbeiten zu rechnen. Die Bauphase soll rund neun Monate dauern. das Vorhaben wird auf ein Investitionsvolumen in Höhe von zwei Millionen Euro beziffert, die Zuschüsse aus öffentliche und nichtöffentlicher Förderung werden auf rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt, weitere 500.000 Euro stellt ein privater Spender zur Verfügung. Die fehlende Summe bringen die Johanniter und das Hospizhausverein auf. Durch den Bau des Hauses werden acht Einzelzimmer und ein Zimmer für Angehörige sowie Wohnbereich, Büro- und Angestelltenräume und ein Raum der Stille entstehen.

Das Hospizhaus liegt am Rande des Wohngebietes Am Koppelweg. Ein 20-köpfiges Team wird zwölf Vollzeitstellen besetzen. Die Staatssekretärin betonte, dass sich die Landesregierung bemühe, mit den ihr zur Verfügung stehenden Fördermitteln solche Projekte zu unterstützen. Durch die Sterbebegleitung ihrer besten Freundin in diesem Frühjahr wisse sie, wie wichtig es sei, diese Versorgungslücke zu schließen. Sie nannte Dr. Sirus Adari unter dem Applaus der übrigen Teilnehmer einen „Alltagshelden“.

Da das Fördergeld von der Europäischen Union komme, müsse immer wieder auf die Bedeutung Europas für den ländlichen Raum hingewiesen werden – mit dem Hospizhaus werde sichtbar, dass „Europa in Dorfmark angekommen ist“. Der Erste Kreisrat Oliver Schulze würdigte die Leistungen des Hospizhausvereins und sicherte die weitere Unterstützung der Kreisverwaltung zu, „der Heidekreis weiß, was er an dem Verein hat“. Pastor Walter Weber und Herbert Voerdisch von den Johannitern freuten sich, dass „die Anstrengung vieler für ein Hospizhaus jetzt endlich zu einem Erfolg führen“. Die Bevölkerung sehne es herbei.

Quelle: Walsrode Zeitung v. 29.07.2017, von Rolf Hillmann.

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