Großer Tag für das Heidekreis-Klinikum

Sozialministerin überbringt Förderbescheid und bestätigt eine „Struktur, die in die Zukunft trägt“

Heidekreisklinikum erhält ein Million Euro
Gemeinsame Freude an einem symbolträchtigen Tag: Sozialministerin Cornelia Rundt (Mitte) mit Verantwortlichen des Heidekreis-Klinikums aus den Bereichen Ärzte, Pflege, Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Betriebsrat.

Auf dem Weg zur Arbeit stattete die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt gestern Vormittag dem Heidekreis- Klinikum (HKK) einen Besuch ab – die wenigen hundert Meter hätte die Walsroderin auch zu Fuß kommen können, aber da es danach weiter nach Hannover ging, wartete der Dienstwagen draußen vor der Tür. Der Grund, weshalb die Ministerin persönlich eines der niedersächsischen Krankenhäuser besuchte, war nicht etwa der Doppelgeburtstag von HKK-Geschäftsführer Dr. Christof Kugler und vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Sebastian Zinke.

Das hätte diesen beiden Personen zwar sehr geschmeichelt, doch in Wirklichkeit ging es um etwas sehr viel Größeres: Die Ministerin überbrachte das offizielle Bewilligungsschreiben für den Investitionszuschuss des Landes für die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme in Höhe von einer Million Euro.

Im Kontext eines milliardenschweren Investitionsprogrammes für die niedersächsischen Krankenhäuser vielleicht keine große Summe, aber darin verborgen lag eine eindrucksvolle Symbolik: Denn mit dem Zuwendungsbescheid für diese Einzelmaßnahme, die insgesamt rund 3,5 Millionen Euro kosten wird, wurde klar, dass das Land bereit sein wird, in den nächsten Jahren weitere rund 19 Millionen Euro für das Heidekreis- Klinikum zur Verfügung zu stellen – und ganz deutlich sagte die Ministerin: „Das Heidekreis-Klinikum bewegt sich in die richtige Richtung – und das war die Voraussetzung, dass es überhaupt Zuschussmittel gibt.“ Das Bewilligungsschreiben sei daher als Bestätigung für die zukunftsfähige Aufstellung des Heidekreis- Klinikums zu werten. Der Krankenhaus-Planungsausschuss mit all seinen Akteuren (Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft und Politik) stehe einstimmig hinter dem Umstrukturierungskonzept des Klinikums. Das Krankenhaus mit seinen beiden Standorten in Walsrode und Soltau sei für die Zukunft gut aufgestellt. Mit dieser ersten Tranche rutsche Walsrode nun sehr schnell in die oberen Bereiche der Förderung, „auch die nächste Runde wird bewilligt“, so die Ministerin.

Geschäftsführer Dr. Kugler sah in der Unterstützung des Landes auch eine Bestätigung des medizinischen Zukunftskonzeptes: „Davon geht ein Signal aus für sichere Arbeitsplätze, für eine Zukunftsentwicklung und dafür, dass wir die Verluste aufholen können.“ Aufsichtsratsvorsitzender Hermann Norden freute sich, dass das Land „ein klares Zeichen setzt“. Die Ministerin betonte, dass das Land die Krankenhäuser besonders gerne unterstütze, die sich in kommunaler Trägerschaft befinden, weil Überschüsse nicht abgeschöpft würden. „Wir mögen es, wenn die Häuser in kommunaler Hand sind, und wir mögen es auch, wenn die Verantwortung noch vor Ort übernommen wird.“

Quelle: Walsroder Zeitung v. 27.07.2017. Rolf Hillmann 

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