Von Katzenbabys und ausgesetzten Hunden

Es ist die traurige Wirklichkeit: Da Josey ihren Besitzern wohl lästig war, wurde sie auf der Autobahnraststätte angebunden und zurückgelassen. Nun wartet die süße Hundedame im Tierheim Hodenhagen auf neue Besitzer. So stand es 2014 in den Medien. Bis heute werden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Tierheims Hodenhagen nicht müde, für das Tierwohl zu kämpfen. „Auch solche traurigen Geschichten wiederholen sich“ erfährt SPD-Landtagskandidat Sebastian Zinke, der im Rahmen seiner „Kennenlerntour“ durch den Wahlkreis das Heim besucht, von Nadine Wohltmann die die Hodenhagener Einrichtung leitet. "Dieses Jahr sind es aber Gott sei Dank weniger ausgesetzte Tiere".

 
Das Tierheim in Hodenhagen kümmert sich nicht nur um die Menschen, die einen tierischen Freund suchen, sondern auch um die, die um einen trauern. Auf dem Tierfriedhof können die geliebten Vierbeiner ihre letzte Ruhestätte finden. Dort gibt es die Möglichkeit der anonymen oder der bekannten Bestattung. „Für die Gräber fallen natürlich Gebühren an, die direkt ins Tierheim fließen, damit wir unsere Mitarbeiter bezahlen und das Tierheim erhalten können“ erklärt Melanie Oestreich vom Vorstand des Trägervereins. "Wir finanzieren uns nur zu einem Teil über die Kommunen, sind auf weitere Spenden angewiesen, um unser Personal bezahlen zu können". Wer sich nicht finanziell einbringen kann, kann die Arbeit der Einrichtung auch ehrenamtlich unterstützen. "Wir suchen immer Personen, die uns beim Ausführen der Hunde unterstützen" ergänzt Nadine Wohltmann. "Auch dafür sind wir sehr, sehr dankbar, denn nur durch Hilfe sind wir in der Lage, für Tierarztkosten, Medikamente, Futter und Personal aufzukommen". 
 
Eine Zahl beeindruckt den Besucher Zinke an diesem Tag besonders: jedes Jahr vermittelt das Tierheim Hodenhagen ca. 400 Katzen in private Hände. "Das sind nicht nur ausgewachsene Tiere, sondern viele Katzenbabys." erklärt Oestreich. "Bei uns im Heidekreis leben viele freilaufende Katzen die sich vielfach unkontrolliert vermehren". Aus diesen Gründen werden alle vom Tierheim vermittelten Katzen vor der Abgabe in treue Hände kastriert. "Wir würden uns wünschen, wenn es aus diesen Gründen auch eine gesetzlich Pflicht zur Kastration von allen freilaufenden Katzen geben würde" wünschten sich das Team des Tierheims vom angehenden Landespolitiker. 
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