Weltvogelpark: Die Zukunft in den Blick nehmen   

Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil, der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke und Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring haben sich im Weltvogelpark ein Bild von den Herausforderungen für Tierparks du Zoos durch die Corona-Pandemie gemacht. Mit Mitgliedern der Geschäftsführung diskutierten die Politikerin sowie Politiker dabei auch Lösungsansätze für die kommende Zeit.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hätten auch den Weltvogelpark stark getroffen, so Geschäftsführer Javier Gimeno Martinez und Director Marketing & Commercial Janina Ehrhardt. Die Einnahmeverluste durch ausbleibende Gäste seien jedoch nicht so stark, wie man befürchtet habe. Man habe 30 Prozent weniger Gäste als vor Corona prognostiziert, so Gimeno Martinez.

Dennoch: die Besucherzahlen müssen weiter steigen. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weltvogelparks mussten nämlich in Kurzarbeit geschickt werden, seit der Wiedereröffnung des Parks gelten natürlich auch hier Hygiene- sowie Abstandsregelungen und es gebe eine Besucherkapazitätsgrenze.  Alles müsse kontrolliert werde (was eigentlich mehr Personal erfordere) und die Tiere müssen selbstverständlich auch während der gesamten Zeit versorgt werden.

Tourismus wichtig für Region
Der Tourismus sei eine der Branchen, die besonders hart von der Krise betroffen seien, so der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil. Er habe in den vergangenen Wochen mit vielen Unternehmerinnen und Unternehmern, Hoteliers, Gaststättenbetreiberinnen und -betreibern und vielen anderen über die Auswirkungen der Corona-Pandemie gesprochen und weiß: „Der Tourismus hat für unsere Region eine herausragende Bedeutung. Viele Arbeitsplätze hängen davon ab.“ Diese Arbeitsplätze gelte es zu schützen, so der SPD-Politiker.  

Er sprach sich deshalb für ein gemeinsames touristisches Konzept aus, um Werbung für die gesamte Region zu machen und letztendlich alle Anbieter von Attraktionen zu stärken. Der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke kündigte unterdessen an, dass im nächsten Nachtragshaushalt des Landes Niedersachsen auch finanzielle Unterstützungen für private Zoos eingeplant werden sollen - die dann unter anderem auch dem Weltvogelpark zugutekommen würden. „Bei ganz vielen Soforthilfen war die Politik in den vergangenen Wochen so schnell wie die Kolibris im Vogelpark Walsrode. Es ist aber wichtig, dass wir jetzt genau prüfen, wo wir vielleicht noch nachsteuern müssen“, merkte Klingbeil an. Bisher habe der Park noch keine wirtschaftlichen Hilfen oder Kredite beantragt.

Politiker bieten Unterstützung an
Unabhängig von Corona stehe der Weltvogelpark mit Renovierungen und Sanierungen noch vor weiteren Herausforderungen. Derzeit fehle allerdings aufgrund der Einnahmeverluste das Geld. Klingbeil, Zinke und Spöring appellierten an Gimeo Martinez, sie über die Zukunftskonzepte des Parks zu informieren und boten ihre Unterstützung an, sich für finanzielle Hilfen stark zu machen, die dann auch direkt vor Ort ankommen. Eine Arbeitsgruppe soll sich nun der Sache annehmen und Ideen entwickeln. Zudem vereinbarte die Runde, dass es bald wieder ein Treffen auf dem Weg in die Zukunft des Weltvogelparks geben solle.

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