Sebastian Zinke verzichtet auf sicheren Listenplatz

Sebastian Zinke und Stephan Weil im Heidekreis

Ende Mai fand der SPD Landesparteitag in Hildesheim statt. Neben dem Wahlprogramm wurden die Listenplätze auf der Landesliste für die anstehenden Landtagswahlen festgelegt. Die Liste wird vom amtierenden Ministerpräsidenten Stephan Weil angeführt. Für die SPD Niedersachsen gehen im Oktober insgesamt 100 Bewerberinnen und Bewerber ins Rennen. 

Sebastian Zinke, seit Oktober 2017 direkt gewählter Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Walsrode, verzichtete dabei erneut auf einen sicheren Listenplatz. Der in seiner ersten Wahlperiode bereits etablierte Landespolitiker, geht nach seinen Angaben diesen Schritt ganz bewusst: „Ich konnte bereits viel als Abgeordneter für meinen Wahlkreis erreichen. Auch in Hannover wurde ich mit anspruchsvollen Aufgaben in der Landespolitik betraut. Deshalb will ich von den Menschen, für die ich der Vertreter in Hannover bin, erneut direkt gewählt werden. Für mich bedeutet das Direktmandat ein Zeugnis, das mir die Menschen im Wahlkreis vertrauen und mein Einsatz für die Belange in der Region richtig ist.“

Zinke schaffte es bereits in seiner ersten Legislaturperiode zum Vorsitzenden im Unterausschuss für Justizvollzug und Straffälligenhilfe, ist Fraktionssprecher im Ausschuss für Petitionen, Mitglied im Ältestenrat, Mitglied im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen und wurde erneut mit großer Mehrheit als stellvertretender Vorsitzender der SPD Landtagsfraktion bestätigt. „Die Aufgaben, mit denen ich im Parlament betraut bin, sind die Grundlage für meine Arbeit in der Heimat. Mit dem richtigen Gespür und dem Weitblick für die Menschen in der Region, setze ich mich für eine starke Gesellschaft ein, in der soziale Gerechtigkeit, die wirtschaftliche Entwicklung und gute Einkommen sowie eine ertragreiche Landwirtschaft und zukunftsorientierter Natur- und Umweltschutz miteinander vereinbar sind. Als Bindeglied, Botschafter und Treiber im Verhältnis zum Land - und umgekehrt, konnte ich so zahlreiche Fortschritte in der Region begleiten und die Entwicklung der Region effektiv mitgestalten“, macht Sebastian Zinke seinen Anspruch deutlich.

Dabei weist Zinke auch darauf hin, dass es ihm immer besonders wichtig sei, parteipolitische Grenzen zu überwinden. Für ihn zähle dabei, für alle Menschen und Interessengruppen brauchbare Lösungen herbeizuführen. Aus diesen Gründen, sagt Zinke, verzichte er auf einen sicheren Listenplatz und will von den Wählerinnen und Wählern im Oktober erneut mit den meisten Erststimmen im Wahlkreis Walsrode direkt in den Landtag gewählt werden.

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