Über Standortentwicklung und internationalen Handel informiert

Europaabgeordneter Bernd Lange und Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke besuchen Dow Standort Bomlitz

Sebastian Zinke, Bernd Lange und Wolfgang Möller
Sebastian Zinke, Bernd Lange und Wolfgang Möller (v. l.)

Bomlitz: Bernd Lange, Europaabgeordneter für Niedersachsen in Brüssel, besuchte auf Einladung vom Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke das Unternehmen Dow im Industriepark Walsrode. Bernd Lange ist im Europaparlament Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel und Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und daher an den Entwicklungen vor Ort besonders interessiert. Empfangen wurden die Abgeordneten von Standortleiter Wolfgang Möller.

Dass der Standort Bomlitz nicht nur für die Region etwas Besonderes ist, sondern auf dem weltweiten Markt seine Stellung behauptet, davon konnten sich Zinke und Lange auf einer Werksrundfahrt überzeugen. „In Bomlitz ist der größte Dow-Forschungsstandort in Deutschland ansässig.“ berichtete Möller seinen Gästen. „Hier werden innovative Produkte erfunden und entwickelt“.

Erfreut nahmen die beiden Abgeordneten zur Kenntnis, dass am Standort Bomlitz wieder ausgebildet und die Zahl an Ausbildungsplätzen im nächsten Jahr noch etwas steigen wird. „Das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel ist die eigene qualifizierte Ausbildung!“ so Bernd Lange.

Im Hinblick auf die anstehenden Auswirkungen der auf internationaler Ebene erfolgten Verschmelzung der Unternehmen Dow und DuPont auf den Standort im Heidekreis, zeigte sich Wolfgang Möller optimistisch. Zukünftig würden beide Unternehmen am Standort vertreten sein. Dabei würden etwa 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Dow bleiben, der weit überwiegende Teil der Belegschaft zukünftig für das Unternehmen DuPont tätig sein. Zurückhaltender bewertete der Betriebsrat Detlef Scherer die anstehenden Veränderungen. „Das Stimmungsbild in der Belegschaft ist eher abwartend. Die konkreten Auswirkungen auf jeden einzelnen Arbeitsplatz werden sich erst noch zeigen“.

Der Europaabgeordnete berichtete von den aktuellen Auswirkungen im Bereich der internationalen Handelspolitik auf den europäischen Markt. „Donald Trump z. B., beruft sich für seine Erlasse auf Gesetze und Möglichkeiten, die zur Bewältigung der Kuba-Krise von 1962 geschaffen wurden und umgeht so den gesamten Kongress, welcher eigentlich die Gesetze in Amerika verabschiedet.“ erklärte Bernd Lange das Vorgehen in den USA. Durch die internationalen Verflechtungen im Handel würden solche Entscheidungen immer stärker auch vor Ort spürbar. „Die Antwort kann nur ein starkes und geschlossenes Europa sein!“ so Lange.

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